Toy-Sharing: Warum alle Eltern dieses Konzept kennen sollten

Alle Vorteile des Spielzeug-Trends auf einen Blick

Baby sitzt von Spielzeug umringt auf dem Boden

Carsharing kennen (und nutzen) mittlerweile viele von uns, doch wie sieht es eigentlich mit Toy-Sharing aus? Moment mal, Toy-was? Mit dieser Frage bist du sicherlich nicht allein, dabei wird es aber höchste Zeit, Lichts ins Dunkel zu bringen:

Das Toy-Sharing Konzept ist dem Carsharing Prinzip recht ähnlich, bloß ist der Gegenstand eben ein anderer. Statt Autos mietet man hier nämlich für begrenzte Zeit Spielzeug auf speziellen Tausch-Portalen wie beispielsweise MeineSpielzeugkiste oder Kilenda. Zugegeben, beim ersten Hören mag das Ganze zwar noch etwas kurios klingen, doch die Vorteile liegen, wie du im Folgenden siehst, auf der Hand: Zahlst du noch oder toy-sharest du schon?

Kleines Kind mit Spielzeug

#1: Du sparst Geld

Toy-Sharing Portale bieten dir eine riesige Auswahl an Spielzeug – weit mehr, als du jemals für dein Kind anschaffen könntest. Aus dem immensen Sortiment darfst du dir einige Produkte aussuchen, für die du eine Art Flatrate zahlst und die für Tage, Wochen oder Monate behalten darfst. Wenn dein Kind genug gespielt hat und das Spielzeug links liegen lässt, kannst du die Produkte dann ganz einfach zurückschicken und dir neue aussuchen. Gebrauchtes Spielzeug wird dann vom Anbieter wieder aufgehübscht, damit es wie neu aussieht. 

Das Ganze ist auf Dauer natürlich viel günstiger, als ständig neues Spielzeug anzuschaffen, das nach wenigen Wochen wieder abgeschrieben ist. Und da die Sachen versichert sind, brauchst du dir auch keine Sorgen um kaputtes oder verlorenes Spielzeug zu machen. 

Aufgereihtes Spielzeug auf einem Tisch

#2: Du sparst Platz

Zuerst war nur das Kinderzimmer vollgestopft. Dann sind die Sachen auch ins Wohnzimmer gewandert. Und je älter dein Kind wird, desto größer wird auch der Berg an Spielzeug, der sich in eurem Zuhause türmt. Die meisten Spiele und Gadgets benutzt dein Kind jedoch gar nicht mehr, da es sich daran satt gesehen und gespielt hat. Kommt dir bekannt vor?

Das alles kann dir mit Toy-Sharing nicht passieren. Da du die Spielsachen zurückgibst, sobald dein Kind genug damit gespielt hat und es sich neue aussuchen kann, gehören Platzprobleme durch Spielzeug-Berge der Vergangenheit an. Und falls dein Nachwuchs doch mal so viel Gefallen an einem Teil findet, dass es dieses nicht mehr hergeben will, kannst du es immer noch nachkaufen. 

Kinderhand, die einen Baustein berührt

#3: Du sparst Zeit

Ausrangiertes Spielzeug verkaufen klingt erst einmal gut, wäre da nicht der immense Arbeits- und Zeitaufwand: Aussortieren, die Teile auf Vordermann bringen, fotografieren und im Internet einstellen, ist nicht nur nervig, sondern auch kostet zumeist auch mehrere Stunden. Dann lieber toy-sharen und völlig entspannt und unkompliziert Geld und Zeit in einem sparen!

Kind, das mit einem Spielzeug-Boot spielt

#4: Du tust der Umwelt etwas Gutes

Einer der wichtigsten Gründe, sein Spielzeug zu mieten: Dein Kind spielt nachhaltig und tut damit der Umwelt etwas Gutes. Kindersachen wiederzuverwenden, statt sie zuhause herumliegen oder gar in die Mülltonne wandern zu lassen, schont die Ressourcen und verringert den CO2-Ausstoß – und das, ganz ohne große Einschnitte in deinen Alltag oder den deines Kindes vorzunehmen.

Es stimmt also wirklich: Die meisten Dinge sind schöner, wenn man sie teilt!