10 Schmerzen im Körper, die auf psychische Probleme hindeuten könnten

Was in der Seele schmerzt, kann sich auch auf deine körperliche Verfassung auswirken

Frau, die abgeschlagen auf dem Bett liegt
Quelle: Unsplash

Wie eng Körper und Psyche miteinander verknüpft sind, ist Medizinern der heutigen Zeit hinreichend bekannt: Die noch im 17. Jahrhundert postulierte Trennung von Geist und Körper entspricht weder der Realität, noch dem aktuellen Stand der Forschung. Immer mehr Studien verweisen demnach auf die Zusammenhänge zwischen körperlichen Leiden und seelischem Wohlbefinden. 

Nicht immer müssen körperliche Schmerzen ihre Ursachen in seelischem Unwohlsein haben, doch in einigen Fällen lohnt es sich, zu hinterfragen, ob wirklich nur physische Probleme Schuld sind, wenn die Gesundheit verrückt spielt: So auch bei den folgenden 10 Leiden, die unter Umständen auf die Psyche zurückzuführen sind!

#1: Kopfschmerzen

Chronischer Stress ist ein von vielen unterschätzter Faktor, der das körperliche Wohlbefinden negativ beeinflussen kann: So sind Kopfschmerzen und Migräneattacken häufig auf einen gesteigerten Stresspegel zurückzuführen. In einem solchen Fall hilft es, sich selbst ausreichend viele Pausen zu verordnen, viel zu trinken und tief durchzuatmen – am besten bei einem Spaziergang an der frischen Luft! 

Hals und Nacken einer Frau
Quelle: Unsplash

#2: Nackenschmerzen

Nackenschmerzen sind oftmals auf das viele Sitzen oder eine falsche Haltung zurückzuführen, doch in einigen Fällen stecken auch seelische Probleme dahinter: Sind wir innerlich gestresst und angespannt, verspannt sich auch unsere Muskulatur. In der Folge wird der Nacken steif und beginnt, zu schmerzen. Auch hier gilt: Das Tempo herausnehmen, zur Ruhe kommen und mit einigen Entspannungs- und Yoga-Übungen Abhilfe schaffen.

Eine Frau, die im Bett sitzt
Quelle: Unsplash

#3: Bauchkrämpfe

Der Satz "Das bereitet mir Bauchschmerzen" existiert nicht umsonst: In vielen Fällen können Stress, Ängste und Sorgen auch zu Bauchkrämpfen und -schmerzen führen. Bei Frauen, die kurz vor ihrer Periode stehen, können seelische Belastungen die Begleiterscheinungen, die sich oftmals in Krämpfen äußern, ebenfalls verschlimmern. 

Beine einer Frau
Quelle: Unsplash

#4: Verdauungsbeschwerden

Auch unser Darm ist eng mit unserem seelischen Wohlbefinden verknüpft: Darmprobleme, so zeigen Studien, können sich auf unsere Psyche auswirken und umgekehrt! Es ist daher wichtig, mit einer gesunden Ernährung für eine gute Darmflora zu sorgen und umgekehrt auch Stress möglichst zu vermeiden, um Verdauungsproblemen vorzubeugen. 

Frau mit Kopfschmerzen
Quelle: Unsplash

#5: Übelkeit und Schwindel

Stress und Angst schlägt uns zuweilen auch auf den Magen: Nehmen sie Überhand, kann der Körper mit Kreislaufproblemen reagieren, die sich in Symptomen wie Übelkeit und Schwindel zeigen. Insbesondere Menschen, die an Angststörungen und Panikattacken leiden, sind von solchen Symptomen geplagt. In einem solchen Fall sollte man keine Scheu davor haben, einen Experten zurate zu ziehen und den seelischen Ursachen solcher Erkrankungen auf den Grund zu gehen.

Schulter einer Frau
Quelle: Unsplash

#6: Schulterschmerzen

Unsere Sorgen und Probleme können uns buchstäblich auf den Schultern lasten: Diese reagieren mit Muskelverspannungen, die sich schmerzhaft bemerkbar machen. Das sind kleine Warnsignale des Körpers, die du nicht übergehen solltest!

Eine Frau mit Rückenschmerzen
Quelle: Unsplash

#7: Rückenschmerzen

Studien zufolge hat es fast jeder Deutsche im Laufe seines Lebens mal mit Rückenschmerzen zu tun: Sie zählen zu den weitverbreitetsten Leiden in unserer Gesellschaft und sind in vielen Fällen auf einen Bewegungsmangel, verkümmerte Muskeln oder das viele Sitzen zurückzuführen. Manchmal ist jedoch auch die Psyche schuld: Bewertet man Rückenschmerzen über, da man zum Beispiel generell unzufrieden oder besonders ängstlich ist, können sie sogar chronisch werden! Optimistische und glückliche Menschen leiden viel seltener an solchen chronischen Schmerzen!

Frau mit dickem Schal im Winter
Quelle: Unsplash

#8: Geschwächtes Immunsystem

Du hast mal wieder Halsschmerzen und bist erkältet? Hier sind natürlich Viren oder Bakterien schuld, doch auch die Psyche spielt unter Umständen eine Rolle: Bist du stressgeplagt und überlastet, haben sie nämlich ein besonders leichtes Spiel, da das Immunsystem geschwächt ist. In der Folge fängst du dir viel leichter eine Erkrankung ein!

Frau, die eine dünne Suppe löffelt
Quelle: Unsplash

#9: Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust

Stress, Konflikte und Unzufriedenheit können auch das Essverhalten beeinträchtigen: Während einige Menschen in Frustfressattacken verfallen, kommt es bei anderen zu gänzlicher Appetitlosigkeit. Demnach sind auch Gewichtsschwankungen mit dem psychischen Wohlbefinden verknüpft.

Frau, die müde im Bett liegt
Quelle: Unsplash

#10: Müdigkeit und Schlafstörungen

Wer von Stress und Alltagsproblemen geplagt ist, verwertet viel Energie darauf, diese zu durchdenken … kein Wunder also, dass man sich in der Folge ständig müde und abgeschlagen fühlt. Da das Gedankenkarussell auch das Schlafverhalten negativ beeinflusst und die Betroffenen schlaflos macht, ist man am Morgen darauf meist noch zusätzlich ausgelaugt!