Gesund essen für Babies: 10 Tipps, die du beachten solltest

Auch ein Baby braucht gesunde Ernährung.

baby beim essen, brei

Alle Eltern wollen mit ihrem Kind möglichst alles richtig machen – auch bei der Ernährung. Das Essen deines Babys oder Kleinkindes soll natürlich nicht nur lecker, sondern auch gesund und ausgewogen sein. Wir helfen euch mit ein paar Tipps und Tricks, damit ihr das auch auf die Reihe bekommt.

Wir starten mit den drei Ernährungsphasen: 

baby trinkt milch

1. Die Trinkphase 

Diese Phase dauert in der Regel vier Monate. In diesen ersten vier Lebensmonaten eines Babys bekommt dieses nur Milch. Idealerweise Muttermilch, falls es aber mit dem Stillen nicht klappt oder ihr dies einfach aus persönlichen Gründen nicht wollt, dann Säuglingsersatznahrung.

baby im hochstuhl mit löffel in der hand

2. Die Übergangsphase 

Nach der reinen Milchphase geht es weiter mit der Übergangsphase. Hier wird das Baby so langsam aber sicher an feste Nahrung gewöhnt. Diese Phase hält meist zwischen dem fünften und dem siebten Lebensmonat an. Hierfür eignet sich Babybrei am besten. 

baby im hochstuhl essen

3. Die Beikostphase

Mittlerweile ist dein Baby schon ganz "groß" und möchte auch "anständigeres" Essen. In der Beikostphase werden verschiedene Brei-Zubereitungen ausprobiert. Gemüse, Fleisch, Obst, Getreide - alles ist erlaubt. Das Baby gewöhnt sich dadurch an verschiedene Geschmäcker.

Wenn das Baby dann ungefähr ein Jahr alt ist, reicht es das Gemüse und Co. nur mehr zu stampfen und nicht mehr zu pürieren. Dem Baby nun auch mal ein Stückchen Brot in die Hand zu drücken ist auch erlaubt. Während dieser Phase bekommt der Säugling natürlich weiterhin Milchmahlzeiten, die Stück für Stück jedoch abnehmen sollten.

kartoffeln werden gewaschen

Es geht weiter mit Tipps für eine gesunde Ernährung:

4. Kartoffeln 

Kartoffeln sind sehr gesund und stecken voller guter Kohlenhydrate. Sobald euer Baby sich an Brei gewöhnt hat, solltet ihr in der Beikostphase auch unbedingt Kartoffeln hineinmischen. Nach einer Weile reicht es sogar schon, wenn ihr das Gemüse nur stampft.

Das Gute an Kartoffeln: Sie sind nicht nur gesund, sondern auch sehr vielfältig vorzubereiten. Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln sind bei etwas älteren Kinder sehr beliebt. Auch Pommes werden gerne verschlungen, hier solltet ihr aber darauf achten, dass der Fettgehalt nicht zu groß ist. 

milch und eier

5. Milch und Eier 

In den ersten paar Monaten des Lebens eines Säuglings, ist Milch enorm wichtig und gilt als Hauptnahrungsmittel. Auch später, wenn euer Baby bereits in der Brei- und Beikostphase ist, sollte Milch täglich auf dem Speiseplan eures kleinen Schatzes stehen. Durch die Milch bekommt euer Baby nämlich das notwendige Kalzium. Vor allem nachts mögen es einige Kinder ein Fläschchen Milch zu trinken.

Wer nicht gerade ein Allergie gefährdendes Kind hat, der kann auch Eier in den Speiseplan packen. Ganz gleich, ob ihr diese kocht oder in Essen einarbeitet – Eier sind gesund und werden gerne gegessen.

baby im hochstuhl isst avocado

6. Das richtige Fett 

Ja, auch dein Baby braucht Fett. Hier geht es jedoch darum, dass dieses möglichst in den gesunden Varianten eingenommen wird. Hervorragend eignen sich hierfür zum Beispiel Avocados. Den könnt ihr ganz einfach in dem Brei eures Babys mischen oder sogar – wenn euer Baby schon etwas größer ist – einfach in kleine Stückchen schneiden. Auch Rapsöl gehört zu den gesunden Fetten und wird oftmals in Babybrei gemischt.

baby im hochstuhl essen

7. Fisch und Fleisch 

Fisch und Fleisch enthalten wertvolle und wichtige Nährstoffe, die jeder Mensch – vor allem ein Baby – braucht. Vitamine, Mineralstoffe und Eisen sind wichtig für Babys und sind in Fleisch enthalten. Wer also sein Kind nicht vegetarisch erzieht, der sollte diese Dinge zwei bis dreimal in den Ernährungsplan packen. Egal ob es sich darum um Putenbrust in Brei oder um ein Knabber Würstchen handelt – Fleisch ist gut.

Es gibt auch Eltern, die ihre Kinder vegetarisch ernähren. Das ist auch alles okay, solange man hier darauf achtet, dass das Baby genug Nährstoffe bekommt. Auch muss man aufpassen, denn nicht alle "Fleisch-Alternativen" sind erlaubt. Ein Gang zum Kinderarzt wird hier besonders empfohlen, damit Eltern, die ihre Kinder vegetarisch großziehen, alle wichtigen Informationen dazu bekommen.

baby mit gemüse, zitrone in der hand

8. Obst und Gemüse 

Schon ab der Beikostphase werden die Kinder an Gemüse und Obst "gewohnt". Zu Beginn werden die verschiedenen Sorten einfach ins Brei püriert, später gestampft. Wenn die Kleinen dann schon ein wenig größer sind, wird das Gemüse nur noch weichgekocht und Ihnen in die Hände gedrückt. Möhren und Brokkoli eignen sich hier am besten dazu. Auch mit dem Obst ist es hier ähnlich. Zerdrückte Bananen werden von den Kindern sehr gerne gegessen. Auch pürierte Äpfel und Birnen schmecken ihnen. Natürlich liefern sowohl Obst als auch Gemüse wichtige Vitamine und auch Mineralstoffe, die einem Baby nicht fehlen sollten.

getreidefeld

9. Getreide 

Aufgrund der vielen guten Kohlenhydraten, die für den Körper des Menschen als Hauptenergielieferant dienen, ist Getreide für Babys und Kleinkinder eines der wichtigsten Nahrungsmittel. Hier müsst ihr aber darauf achten, dass das Vollkorn in Form von Babybrei (Getreidebrei) eingenommen wird. Dein Baby ist noch nicht in der Lage andere Produkte wie Vollkornbrot zum Beispiel, zu verdauen. Grieß, Hirse, Dinkel oder Hafer – als diese Getreidearten eignen sich hervorragend für einen Brei. Ihr müsst aber testen, was eurem Baby schmeckt und was es nicht gern hat. Während der Beikostphase könnt ihr dann einen Schritt weiter gehen und Nudeln, Reis und Brot in den Speiseplan einbauen.

süßigkeiten

10. Süßigkeiten und Co. 

Dein Baby braucht weder Süßigkeiten noch Dinge wie Fast Food. Diese Dinge sind voll von Fett und Zucker und nur sehr wenig Nährstoffen. Das führt dann lediglich zu Übergewicht. Aber – ja, es gibt hier ein Aber – das heißt natürlich nicht, dass ihr euren Kindern nie etwas zum Naschen geben dürft. Wie bei so manch anderen Dinge, kommt es auf die richtige Menge und die Balance an. Solange ihr also darauf achtet, dass euer Kind nicht zu oft und zu viel davon isst, passt alles.