Dinge, die Eltern nicht zu ihrer Tochter sagen sollten

Erziehungsratgeber

Man sieht eine Tochter und es geht um Erziehungstipps bei Töchtern.
Quelle: Pixabay

Wenn es um die richtige Erziehung geht, glauben viele Mütter, die besten Methoden und Lösungen für Probleme zu haben. Doch bei der Kindererziehung scheiden sich die Geister - nicht umsonst gibt es tausende Erziehungsratgeber und neuartige Methoden, mit denen das Kind am besten aufwachsen sollte. Sogar mit ein paar einfachen Sätzen kann eine Mutter ihr Kind für die Zukunft schädigen.

Daher informieren wir euch auf den nächsten Seiten, welche Sätze Mütter oder generell Eltern nicht zu ihren Töchtern sagen sollten!

Man sieht eine Tochter und es geht um Erziehungstipps bei Töchtern.
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1. "Du darfst nicht so viel essen"

Natürlich ist ein Hinweis gut, wenn das Kind wirklich zu viel und zu unkontrolliert isst. Doch gerade in der Pubertät werden Teenager mit Idealen auf Instagram & Co. konfrontiert und wollen diesen nacheifern. Wenn ihnen dann etwas verboten wird, machen sie es umso mehr oder stürzen sich direkt in eine Essstörung. Statt zu verbieten, sollten Eltern ihren Kindern eine gesunde Lebensweise vorleben. 

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2. "Lass mich das für dich machen"

Natürlich gehen Eltern ihren Kindern bei Problemen zur Hand. Doch wenn sie daran gewöhnt sind, bei jedem kleinen Problem die Eltern zu fragen, werden sie sich nie zu selbstbewussten Menschen entwickeln. Daher ist es wichtig, sie machen und ausprobieren zu lassen. Natürlich sollten Eltern am Anfang Anleitungen geben und unterstützen - doch irgendwann sollten die Kinder eine gewisse Selbstständigkeit entwickeln.

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3. "Du darfst keine Zeit verschwenden"

Wenn es beispielsweise darum geht, was die Tochter nach dem Abi macht und sie sich unsicher ist, solltet ihr nicht mit dem obigen Argument kommen. Ein halbes Jahr auf Reisen zu gehen, ist vor dem Berufsleben immer eine gute Idee, da die Zeit einfach nicht wiederkommt. Statt gut gemeinte Ratschäge zu geben, sollten Eltern lieber hinterfragen, wieso die Tochter solche Pläne hat und wie man sie dabei unterstützen kann. 

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4. "Du bist noch zu jung dafür"

Okay, bei diesem Satz kommt es darauf an, in welchem Zusammenhang er gesagt wird. Für manche Sachen sind Töchter tatsächlich zu jung. Aber statt solch eines demotivierenden Satzes solltet ihr lieber erklären, wieso sie dafür (noch) zu jung ist und sie motivieren, alles schaffen zu können. Ein "zu jung, zu alt, zu unerfahren" sollte die Kinder nicht davon abhalten, träumen zu dürfen.

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5. "Das wird schon wieder"

Das ist wohl der typische Elternsatz, den wir alle schon einmal gehört haben. Wenn sie bei Problemen nicht mehr weiter wissen, kommt ein "Das wird schon wieder" oder "Mach dir nicht so viele Gedanken" leicht über die Lippen. Auch wenn sie es vielleicht wirklich so meinen, wirkt es unglaubwürdig und führt dazu, dass sich Kinder nicht verstanden fühlen. Versucht also lieber auf das Problem direkt einzugehen.

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6. "Das können nur Männer"

Vor allem wenn es um die Berufswahl geht, sollten Eltern ihre Kinder nicht demotivieren, indem sie bestimmte Berufe nur für Männer bewerben. Die typischen Geschlechterrollen werden immer mehr aufgebrochen und daher solltet ihr als Eltern dazu beitragen, dass es mehr Frauen in handwerklichen und technischen Berufen gibt.

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7. "Erwarte nicht zu viel"

Wenn die Kinder Träume und Pläne haben, sollten sie nicht direkt zerstört werden. Auch wenn sie vielleicht unrealistisch sind - Träume treiben uns an und motivieren. Daher müssen Eltern ihren Kindern vermitteln, dass sie alles schaffen können, wenn sie hart dafür arbeiten. Mit dieser Einstellung werden sie sich zu selbstbewussten jungen Frauen entwickeln. 

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8. "Das machen Frauen nicht"

Bezüglich des Schubladendenkens bei Geschlechtern sollten solche Sätze ebenfalls vermieden werden. Natürlich gibt es Dinge, die Jungs und Mädchen anders machen (und das ist auch gut so), aber Eltern sollten ihre Töchter nicht ständig in bestimmte Muster drängen. Wenn sie etwas falsch gemacht haben, sollte nicht das Geschlecht damit in Verbindung gebracht werden.

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9. "Er ist nicht gut für dich"

Wenn die Tochter in die Pubertät kommt und ihren ersten Freund mit nach Hause bringt, ist das für Eltern oft schwer zu verstehen. Immerhin sollte der Freund die Tochter auf Händen tragen und ihr nicht das Herz brechen. Da Liebeskummer aber dazu gehört, sollten Eltern am Anfang versuchen, den Freund kennenzulernen und sich ernsthaft eine Meinung bilden.