Einfach unfair: Essen ohne zuzunehmen

Studien erklären das Phänomen

Das muss jetzt mal gesagt werden: Es ist einfach komplett unfair, dass manche von uns essen können, was sie wollen und auf der Waage passiert nichts, nada, niente! Ein geiles Pancake-Frühstück, hier ein Kuchen, da einen Burger und abends am besten nochmal Pizza und Chips - kein Problem für so manche schlanke Frau. Und dann gibt es so Leute wie du und ich: Wir brauchen nur ein Stück Kuchen anzuschauen und schon sind wir gefühlt zwei Kilo schwerer!

So was von ungerecht finden wir! Forscher haben nun dieses Phänomen untersucht und sind zu einem beeindruckenden Ergebnis gekommen.

Es hängt vom Körperfett ab

Forscher der Technischen Universität München haben dieses Ungleichgewicht erforscht und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir zwei unterschiedliche Arten von Körperfett in uns tragen. Es gibt demnach braunes und weißes Körperfett, dass sich jeweils unterschiedlich auf unseren Energieverbrauch auswirkt. 

Braunes Körperfett wird als aktives Fett definiert, dieses fördere den Kalorienverbrauch. Weißes Körperfett hingegen speichere die Energie und sorgt damit für unsere Fettpolster. 

Die Forscher haben zwar herausgefunden, dass die Art des Körperfetts Auswirkungen auf das Zunehmen durch kalorienhaltige Speisen hat. Allerdings wissen wir bisher noch nicht, warum manche Leute eben mehr aktives braunes als speicherndes weißes Körperfett haben. Nur das durchschnittlich vor allem junge, von Natur aus schlanke Menschen mit dem "guten" Fett gesegnet sind. Na toll - denken wir uns! 

Richtig gut wäre es, wenn die Forscher noch herausfinden könnten, ob und wie wir weißes in braunes Fett umwandeln können. Bis dahin genießen wir erst einmal unseren Donut, die Pizza oder eine ordentliche Portion Pasta und gehen danach eine Runde ins Gym. Danke weißes Körperfett! 😤