Gesundes Weihnachtsfestmahl: 10 Dinge, die du beachten solltest

Gesund schlemmen – so geht's!

Weihnachtspunch für das Festmahl

Jedes Jahr nehmen wir uns pünktlich zur Weihnachtszeit vor, es in Sachen Festschmaus ein wenig langsamer angehen zu lassen. Heißt: Ein paar Sünden sind erlaubt, aber maßloses Schlemmen, bis der Bauch schmerzt und die altbekannten Gewissensbisse einsetzen, sind tabu. Dank Mamas Festtagsbraten, zahlreichen Desserts und Omas Plätzchen scheitern wir jedoch jedes Mal kläglich – und sind danach sauer auf uns selbst.

Schluss damit! Wie du dich dieses Jahr gesünder durch die Feiertage schlemmst, ohne davor, danach oder gar währenddessen eine strikte Diät einhalten zu müssen, verraten wir dir in unserem Festtags-Food-Guide auf den nächsten Seiten!

Weihnachtsplätzchen

#1: Gesunde Plätzchen

So gerne wir sie naschen, so zuckrig und ungesund sind sie in großen Mengen leider: Weihnachts-Plätzchen. Wenn du von vornherein weißt, dass du dich schlecht zurückhalten kannst und aus "nur einem Plätzchen" regelmäßig vier- oder fünfmal so viele werden, dann back doch einfach eine gesündere Variante.

Greif zu Vollkorn- statt Weizenmehl, reduziere den Zuckeranteil und verwende Zutaten wie Haferflocken oder Trockenfrüchte. Schon hast du eine deutlich figurfreundlichere Plätzchen-Alternative! 

Kakao mit Schokoladensauce

#2: Umgehe flüssige Kalorienfallen

Kakao mit Sahne, Glühwein, Weihnachtspunsch – all diese Getränke liefern ungemein viele Kalorien, die im flüssigen Zustand jedoch null satt machen. Vom Zuckergehalt wollen wir an dieser Stelle gar nicht erst anfangen. Versuche daher, dich bei Punsch und Co. zurückzuhalten und greif lieber zur Allzweckwaffe Nummer 1: Wasser.

Viel trinken kurbelt den Stoffwechsel an und ist gut für Figur, Haare, Gesundheit und Haut! 2 bis 2,5 Liter Wasser sollten daher täglich drin sein.

Weihnachtlich gedeckter Tisch

#3: Vermeide Snacks

Für Körper und Figur ist es besser, bei den drei Hauptmahlzeiten des Tages ordentlich zuzugreifen, anstatt sie zu reduzieren oder gar zu streichen und stattdessen ständig zwischendrin zu snacken.

Greifst du bei Frühstück, Lunch und Dinner ordentlich zu, ohne dazwischen zu essen, schaffst du genügend Pausen, in denen dein Körper verdauen und gleichzeitig auf die Fettreserven zurückgreifen kann. Versorgst du ihn stündlich mit kleinen Zwischenmahlzeiten, schlägt das hingegen viel eher auf die Figur. 

Weihnachtlich getrocknete Orangen

#4: Das schmeckt nach Weihnachten

Natürlich schmecken Zimtschokolade, Vanillekipferl und Lebkuchen nach Weihnachten. Orangen, Kastanien oder Walnüsse aber auch! Letztere drei Optionen sind gesunde Alternativen zu typischen weihnachtlichen Kalorienfallen.

Und da sie uns mindestens genauso an die Weihnachtszeit erinnern, haben wir auch keine Ausrede, sie nicht zu wählen!

Weihnachtliches Esszimmer

#5: Lass es langsam angehen

Damit du dein Sättigungsgefühl in diesem Jahr nicht einfach übergehst, ist es wichtig, sich beim Essen Zeit zu lassen und nicht zu schlingen. "Tu' ich doch gar nicht", denkst du jetzt als wohlerzogener Mensch vielleicht. Tatsächlich essen die meisten von uns aber viel zu schnell.

Deshalb: Während der Mahlzeiten lange Zeit lassen sowie lange und gründlich kauen. So merkst du sofort, wann du satt bist und unterstützt außerdem deine Verdauung. 

Winterlandschaft zum Spazieren

#6: Darf's ein Verdauungsspaziergang sein?

Darf es! Muss es sogar! Denn wer nach dem Essen einen kleinen Spaziergang an der frischen Winterluft unternimmt, unterstützt das Verdauungssystem und kurbelt den Stoffwechsel an.

Und wo wir gerade dabei sind:

Frau, die Schlittschuh läuft

#7: Bleib in Bewegung

Von Schlittschuhlaufen bis Ski- oder Schlittenfahren – du kannst die Weihnachtszeit aktiv nutzen, um überschüssiges Fett zu verbrennen und dein Herzkreislaufsystem auf Trab zu halten.

Und da kaum ein Sport so viel Spaß macht wie Wintersport, tust du dir im doppelten Sinne etwas Gutes!

Süßkartoffelpommes als Beilage

#8: Bessere Beilagen

In puncto Festmahl lohnt es sich, insbesondere bei den Beilagen auf gesündere Alternativen zu setzen: Statt Pommes und Kroketten darfst du zu Vollkorneis oder Süßkartoffel-Fries greifen. Alternativ sparst du dir die Kohlenhydrate und wählst einfach eine reine Gemüse-Beilage.

Wenn du zusätzlich noch die fettige Sauce weglässt, hast du einiges an Kalorien gespart!

Festlich gedeckter Tisch

#9: Sei der Gastgeber

Wenn du deine Familie zu dir einlädst statt umgekehrt, weißt du genau, was auf den Tisch kommt, da du es selbst bestimmst und kochst. So kannst du von vornherein gesündere und abwechslungsreichere Festtagskreationen zaubern als Kartoffelsalat mit Wurst.

Wetten, deine Verwandten werden sich freuen, wenn du auch mal für sie kochst und sie vom stressigen Feiertags-Wahnsinn befreist?

Frau, die im Winter Kaffee trinkt

#10: Sei nicht zu hart zu dir

Der letzte und wohl wichtigste Tipp: Sei nicht zu hart zu dir selbst und gönn dir auch mal die ein oder andere Sünde. Solange alles in Maßen bleibt, brauchst du kein schlechtes Gewissen zu haben. Lerne, auf die Bedürfnisse deines Körpers zu hören und in Balance zu bleiben.

Dann überstehst du die Weihnachtstage ganz ohne Stress oder schlechtes Gewissen!