Pegan essen: Was solltest du zum neuen Ernährungstrend wissen?

Nach Clean Eating und Paleo gibt es nun einen neuen Ernährungstrend

Unverarbeitetes Obst und Nüsse

Der neue Nahrungstrend heißt: Pegan essen. Doch was bedeutet Pegan überhaupt?

Wie auch bei Clean Eating und Paleo basiert die Grundidee darauf, auf industriell verarbeitete Lebensmittel sowie Gluten und Zucker zu verzichten. Stattdessen landen ausschließlich naturbelassene Nahrungsmittel auf dem Teller.

Salat Schale

Der Fokus liegt ganz klar auf Gemüse, das bei der peganen Ernährungsweise rund 75 Prozent jeder Mahlzeit ausmachen sollte. Wichtig ist auch, dass man zu Gemüsesorten mit einem möglichst niedrigen glykämischen Index greift, damit der Blutzuckerspiegel konstant bleibt. Daher gilt grünes Gemüse als besonders geeignet, da es zusätzlich die meisten Ballaststoffe enthält und den Stoffwechsel anregt.

Schale mit Früchten

Bei der Wahl von Obstsorten sollte man vorsichtig sein. In manchen Sortenversteckt sich viel Fruchtzucker. Deswegen sollte man sich bei der Pegan-Diät auf Beeren, Kiwi, Papaya, Aprikosen, Birnen und Äpfel beschränken.

Bananen oder Weintrauben sollte man weglassen. Dafür darf man auf Trockenfrüchte als Süßigkeitenersatz zurückgreifen.

Salat und Fleisch

Während die Paleo-Diät extrem fleischlastig ist, bestehen die Mahlzeiten bei der Pegan-Diät zu maximal 25 Prozent aus Fleisch oder Fisch. Es ist aber nur als Beilage zum Gemüse gedacht. Wichtig ist, dass die tierischen Produkte in Bioqualität und aus Freilandhaltung sind. Fisch sollte aus nachhaltigem Fang sein, mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, wie etwa Lachs oder Sardinen.

Gesundes Essen nebeneinander angerichtet

Nachdem wir darüber geredet haben, was du bei deiner peganen Diät essen darfst, kommen wir nun zu den Verboten. Und die haben es in sich:

Milchprodukte von der Kuh sind tabu, ausnhamsweise darfst du nur zu Ziegen- oder Schafmilchprodukten greifen. Pasta, Brot und Co. lassen bekanntermaßen den Blutzuckerspiegel ansteigen. Daher sollst du auf Getreideprodukte zu verzichten. Stattdessen sollst du glutenfreie Alternativen wie etwa Quinoa, Hirse, Buchweizen oder Amaranth essen. Auch die besonders protein- und ballaststoffreichen Hülsenfrüchte sind erlaubt, jedoch sollte die Menge eine Tasse pro Tag nicht überschreiten.
Raffinierter Zucker und Zuckerersatzstoffe sind bei der Pegan-Diät nicht erlaubt. Alternative Süßungsmittel wie etwa Agavendicksaft, Kokosblüten- oder Birkenzucker sollten nur in Ausnahmefällen konsumiert werden. Außerdem sind sämtliche Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffe verboten.