Besenreiser loswerden: Wie funktioniert es?

Die besten Tricks, um die kleinen Venen zu reduzieren

Frau mit langen, glatten Beinen ohne Besenreiser

Besenreiser, die kleinen fächerförmigen Venen, die hauptsächlich an unseren Beinen auftauchen, sind ein weitverbreitetes, aber dadurch nicht weniger nerviges Beauty-Problem. Denn auch wenn viele Frauen mit Besenreisern zu kämpfen haben und sie uns deshalb nicht unangenehm sein sollten, hätten wir nichts dagegen, sie wegzuzaubern, wenn wir im Sommer kurze Röcke, Shorts und Kleider tragen. 

Wegzaubern können wir sie zwar nicht, aber mit ein paar einfachen Tricks kannst du bestehende Besenreiser reduzieren und im gleichen Zuge verhindern, dass neue entstehen. Wie das geht? Verraten wir dir auf den nächsten Seiten!

Frauen, die ihre Beine in die Luft strecken

First things first: Was sind Besenreiser & musst du dir Sorgen machen, wenn du sie hast?

Besenreiser nennt man die kleinen, in der Oberhaut liegenden, sichtbaren netz- oder fächerförmige Venen, die sich hauptsächlich an unseren Beinen wiederfinden und blau oder violett durchscheinen. Generell ist es Veranlagung, ob du zu Besenreisern neigst oder nicht, doch einige Faktoren können das Auftauchen der kleinen Venengeflechte begünstigen:

So sind Schwangere, Frauen, die übergewichtig sind oder sich wenig bewegen sowie alle, die rauchen, besonders gefährdet. Auch eine unausgewogene Ernährung, Alkoholkonsum und die Einnahme der Pille können das Entstehen von Besenreisern begünstigen. Zum Schluss ist häufig aber auch das viele Sitzen schuld an den kleinen Plagegeistern. 

Festzuhalten ist jedoch, dass Besenreiser eher ein ästhetisches Problem darstellen und im Gegensatz zu Krampfadern medizinisch meist unbedenklich sind. Sorgen musst du dir in den meisten Fällen also nicht machen, wenn du die kleinen Venengeflechte an deinen Beinen findest. 

Du wünschst dir trotzdem glatte und ebenmäßige Beine? Auf den nächsten Seiten erfährst du, wie du Besenreiser loswirst!

Kompressionsstrümpfe, die Besenreiser bekämpfen

#1: Trag Strümpfe und Leggings aus Kompressionsmaterial

Gerade, wenn du im Job viel sitzt oder ein langer Flug ansteht, solltest du dir medizinische Kompressionsstrümpfe besorgen, die die Nachteile des langen Sitzens auffangen und verhindern, dass deine Beine anschwellen. 

Viele Sportartikelhersteller bieten mittlerweile auch Kompressionsleggings an, zu denen du ebenfalls greifen kannst. Durch die verbesserte Durchblutung beugst du Besenreisern effektiv vor.

Frau, die badet und ihr Bein in die Luft hebt

#2: Achte auf ein cleveres Pflege-Programm

Neben Wechselduschen, die die Durchblutung deiner Haut verbessern, und gezielten Massagen kannst du die betroffenen Stellen auch mit speziellen pflanzlichen Cremes versorgen. Produkte, die Rosskastanien enthalten, deren entzündunsghemmender Wirkstoff Aescin Besenreisern den Garaus macht, sind hierbei besonders zu empfehlen.

Als Hausmittel eignet sich Apfelessig, den du auf ein Wattepad geben und in die von Besenreisern gezeichnete Haut einmassieren kannst. 

Stethoskop, das einen Arzt symbolisiert

#3: Zieh einen Experten zu Rate

Sollten Kompressionsstrümpfe, Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und Cremes bei dir nicht helfen, kannst du immer noch einen Arzt aufsuchen, um deinen Besenreisern den Kampf anzusagen. Hierbei gibt es zwei Optionen:

Sklerosierung

In vielen Fällen bietet sich eine sogenannte Sklerosierung (Verödung) der betroffenen Venen an. Hierbei spritzt der Arzt ein Mittel in die kleinen Venen, welches die Venenwände verklebt und verschließt. Da die Vene nicht mehr durchblutet wird, baut der Körper sie selbst ab, wodurch sie verblasst. 

Hierfür sind meist mehrere Sitzungen nötig, die jeweils bei rund 100 Euro liegen. 

Arzt mit Stethoskop

Laserbehandlung

Für feine Gefäße, die mit der Nadel nicht zu erreichen sind, eignet sich die Verödung mit dem Laser: Diese weitaus schonendere Methode verklebt die Vene nicht, sondern löst deren Gefäßwand auf. Auch hier wird die Vene vom Körper abgebaut und verblasst.

Für eine Lasertherapie muss man allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen: Rund 150 Euro können pro Sitzung fällig werden.